Rückseite einer Kosmetikflasche mit klein gedruckter Liste der Bestandteile

Was auf der INCI-Liste steht und was sie verschweigt

Zwei Cremes stehen im Regal nebeneinander, elf Euro die eine, achtunddreißig die andere. Auf der Vorderseite steht bei beiden etwas von Feuchtigkeit und Barriere. Auf der Rückseite steht bei beiden derselbe Block aus klein gedruckten Namen, und dieser Block ist die einzige Angabe auf der Packung, die reguliert ist.

Genau deshalb wird er überschätzt. Die Inhaltsstoffliste beantwortet weniger Fragen, als ihr Ruf verspricht, und sie beantwortet andere, als die meisten stellen. Sie sagt viel über die Reihenfolge und fast nichts über die Menge, viel über die Stoffgruppe und nichts über deren Qualität.

Was sich aus ihr trotzdem herausholen lässt, reicht für eine Kaufentscheidung im Laden. Man braucht dafür kein Chemiestudium, sondern drei Regeln, ein paar Wegmarken und die Bereitschaft, den Text auf der Rückseite als das zu lesen, was er ist: eine Zutatenreihenfolge, kein Wirkungsnachweis.

  • Reihenfolge: absteigend nach Anteil, aber nur oberhalb von einem Prozent
  • Sprache: englische Fachnamen, botanische Rohstoffe lateinisch
  • Wegmarke: Konservierungsstoffe mit Höchstmenge markieren die Ein-Prozent-Zone
  • Nicht enthalten: Konzentrationen, Qualität, pH-Wert, Verarbeitung
  • Duftstoffe: Sammelbegriff Parfum, deklarationspflichtige Einzelstoffe zusätzlich
  • Zeitaufwand im Laden: dreißig Sekunden für die ersten fünf Positionen
  • Grenze: Verträglichkeit lässt sich aus der Liste nicht vorhersagen

Was die Liste ist und wer sie vorschreibt

Kosmetische Mittel tragen in der Europäischen Union eine Auflistung aller Bestandteile nach einer einheitlichen Nomenklatur, kurz INCI. Sie steht unter der Überschrift Ingredients, was oft der einzige Hinweis darauf ist, dass der Block überhaupt eine amtliche Funktion hat.

Der Sinn ist Vergleichbarkeit über Sprachgrenzen hinweg. Ein Rohstoff heißt in Lissabon genauso wie in Helsinki, und wer auf einen bestimmten Stoff reagiert, findet ihn in jedem Land unter demselben Namen. Deshalb steht dort Aqua und nicht Wasser, und deshalb wird die Liste nicht übersetzt.

Neben den Bestandteilen verlangt die europäische Kosmetikverordnung weitere Angaben auf der Packung: die Firmenanschrift der verantwortlichen Person in der Union, die Füllmenge, eine Chargennummer und einen Hinweis zur Haltbarkeit. Diese Angaben sind unspektakulär und trotzdem der Grund, warum bei einem Problem überhaupt jemand zuzuordnen ist.

Die INCI-Liste lesen, Position für Position

Die Bestandteile stehen in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils. Was vorne steht, ist mengenmäßig am stärksten vertreten, und die ersten fünf Positionen machen bei den meisten Cremes den größten Teil der Rezeptur aus.

Dort finden sich fast immer dieselben Bausteine: die Wasserphase, ein oder zwei Fettstoffe, ein Feuchthaltemittel, ein Emulgator und ein Konsistenzgeber. Namen wie Caprylic/Capric Triglyceride, Cetearyl Alcohol, Glycerin oder Butyrospermum Parkii Butter beschreiben dabei kein Marketingversprechen, sondern die Grundstruktur des Produkts.

Für den ersten Blick reicht diese Zone. Steht ein Öl weit vorne, ist die Textur reichhaltig. Steht Glycerin unter den ersten fünf, bindet die Creme Wasser in der Hornschicht. Steht ein Alkohol wie Alcohol Denat. an dritter Position, ist das bei einem Gesichtstonikum für trockene Haut ein Argument gegen den Kauf.

Die Ein-Prozent-Grenze und was danach passiert

Die absteigende Reihenfolge gilt nur oberhalb von einem Prozent. Darunter darf frei sortiert werden, und genau dort steht fast alles, was auf der Vorderseite beworben wird: Wirkstoffe, Extrakte, Vitamine, Peptide.

Die Grenze ist auf der Packung nicht markiert, aber sie lässt sich schätzen. Konservierungsstoffe mit gesetzlicher Höchstmenge sind dafür brauchbare Wegmarken, weil sie definitionsgemäß unter dieser Menge liegen. Phenoxyethanol etwa darf in der Union höchstens ein Prozent ausmachen. Alles, was danach kommt, liegt in der frei sortierten Zone.

Ebenso funktionieren Xanthan Gum, Sodium Benzoate, Citric Acid oder Tocopherol als Orientierung: Sie werden üblicherweise in Bruchteilen eines Prozents eingesetzt. Wer diese Namen findet, hat den Punkt gefunden, ab dem die Reihenfolge nichts mehr aussagt.

Warum die Namen englisch, lateinisch und manchmal beides sind

Chemisch definierte Stoffe tragen einen englischen Fachnamen, pflanzliche Rohstoffe die lateinische Artbezeichnung mit dem verwendeten Pflanzenteil. Aus Sheabutter wird Butyrospermum Parkii Butter, aus Jojobaöl Simmondsia Chinensis Seed Oil, aus Ringelblume Calendula Officinalis Flower Extract.

Diese Doppelstruktur erklärt einen verbreiteten Eindruck: Naturkosmetik wirkt auf dem Etikett oft komplizierter als konventionelle Ware, weil botanische Namen lang sind. Ein Produkt mit fünfzehn lateinischen Bezeichnungen ist deshalb nicht chemischer, sondern pflanzlicher.

Umgekehrt sagt ein kurzer Name nichts über Herkunft. Glycerin kann pflanzlich oder synthetisch gewonnen sein, der INCI-Name ist in beiden Fällen identisch. Wer Wert auf die Herkunft legt, findet die Antwort nur über Siegel oder Herstellerangaben, nicht in der Liste.

Aqua steht fast immer vorn, und das sagt wenig

Wasser ist bei Cremes, Lotionen und Reinigungsprodukten üblicherweise der größte Anteil. Das ist kein Sparzeichen, sondern die Voraussetzung dafür, dass eine Emulsion überhaupt existiert und wasserlösliche Stoffe an die Haut kommen.

Ein hoher Wasseranteil kann trotzdem ein Preisargument sein, dann nämlich, wenn ein Produkt sich über einen bestimmten Rohstoff definiert, der weit hinten steht. Ein Aloe-Gel mit Aqua an erster und Aloe Barbadensis Leaf Juice an fünfter Position verkauft eine Geschichte, die die Liste nicht trägt.

Wasserfreie Produkte erkennt man am Fehlen von Aqua: Öle, Balme und Reinigungsbutter. Sie brauchen in der Regel weniger oder kein Konservierungssystem, weil ohne Wasser kaum Keimwachstum stattfindet.

Wo Duftstoffe auftauchen und wo nicht

Kleiner Glasflakon mit Duft steht auf einer hellen Ablage neben einem Deckel
Tangerineduel / CC BY-SA 4.0

Duftmischungen erscheinen als Sammelbegriff Parfum, in Lebensmittelkosmetik auch als Aroma. Was darin enthalten ist, bleibt Betriebsgeheimnis, und in dieser Mischung stecken je nach Komposition Dutzende Einzelstoffe.

Für eine Reihe bekannter Kontaktallergene gilt eine Ausnahme: Sie müssen ab sehr niedrigen Schwellen zusätzlich namentlich genannt werden. Die Schwelle liegt bei Produkten, die auf der Haut bleiben, deutlich niedriger als bei Abwaschprodukten. Deshalb stehen am Ende mancher Liste Namen wie Linalool, Limonene, Citronellol oder Geraniol.

Wer empfindlich reagiert, hat damit die einzige belastbare Methode zur Hand: die Namen über mehrere verträgliche und unverträgliche Produkte hinweg vergleichen und nach Wiederholungen suchen. Ohne diesen Abgleich bleibt es eine Vermutung, und ein Test in der Hautarztpraxis ersetzt sie ohnehin nicht.

Ein häufiges Missverständnis betrifft ätherische Öle. Sie erscheinen mit ihrem botanischen Namen, etwa Lavandula Angustifolia Oil, und werden dadurch nicht als Duftbestandteil wahrgenommen. Für die Haut macht es allerdings keinen Unterschied, ob ein Duftstoff aus der Pflanze oder aus dem Labor stammt. Auch bei diesen Ölen stehen die deklarationspflichtigen Einzelstoffe zusätzlich am Ende der Liste.

Farbstoffe, Nanomaterialien und die Zeichen daneben

Farbstoffe stehen mit einem CI-Code, etwa CI 77491 für ein Eisenoxid. Bei dekorativer Kosmetik dürfen sie am Ende der Liste zusammengefasst werden, und bei Sortimenten mit mehreren Farbtönen erscheint der Zusatz, dass je nach Nuance unterschiedliche Farben enthalten sein können.

Partikel in Nanogröße werden mit dem Zusatz Nano in Klammern gekennzeichnet. In Sonnenschutz begegnet das häufig bei Titanium Dioxide, weil feinere Partikel weniger weißeln.

Neben der Liste stehen zwei Symbole, die oft übersehen werden. Der offene Tiegel mit einer Zahl und einem M gibt an, wie viele Monate ein Produkt nach dem Öffnen verwendbar bleibt. Die Sanduhr steht für ein Mindesthaltbarkeitsdatum bei kurzer Haltbarkeit. Beides ist eine Herstellerangabe unter der Annahme normaler Lagerung, nicht unter der Annahme eines halben Jahres im Sommerauto.

Was die Liste nicht verrät

Erstens Mengen. Zwischen einem Prozent und einem Zehntausendstel steht derselbe Name an derselben Art von Position. Ein Wirkstoff in der Liste beweist nur seine Anwesenheit.

Zweitens Qualität. Ein kaltgepresstes Öl aus einer sorgfältigen Charge und ein raffiniertes Massenprodukt können denselben INCI-Namen tragen. Dasselbe gilt für Hyaluronsäure, die je nach Molekülgröße unterschiedlich wirkt und trotzdem meist als Sodium Hyaluronate erscheint.

Drittens die Formulierung als Ganzes. pH-Wert, Verkapselung, Reihenfolge der Verarbeitung, Stabilität über die Laufzeit: Nichts davon steht auf der Packung, und alles davon entscheidet mit darüber, ob ein Wirkstoff die Haut überhaupt erreicht. Beim Vitamin C ist dieser Unterschied besonders ausgeprägt, wie der Text zu den Vitamin-C-Formulierungen zeigt.

Fünf Angaben und was viele daraus lesen

Auf der Liste Häufige Lesart Was es tatsächlich bedeutet
Aqua an erster Stelle billig gestreckt normale Emulsionsbasis, sagt nichts über den Preis
Alcohol Denat. weit vorn trocknet immer aus abhängig von Produkttyp und Rest der Rezeptur
Wirkstoff an letzter Position wirkt trotzdem Anteil unter einem Prozent, Wirkung offen
Viele lateinische Namen besonders natürlich pflanzliche Rohstoffe, keine Aussage zur Verträglichkeit
Kurze Liste mild und reizarm weniger Bestandteile, nicht zwingend milder

Die letzte Zeile ist die hartnäckigste. Eine kurze Liste erleichtert die Suche nach einem Auslöser, was bei empfindlicher Haut ein echter Vorteil ist. Reizarm wird ein Produkt dadurch nicht automatisch, denn ein einziger scharfer Bestandteil genügt.

Der Effekt der geteilten Rohstoffe

Wer eine Stoffgruppe über zwei oder drei verwandte Varianten einsetzt, verteilt denselben Gesamtanteil auf mehrere Positionen weiter hinten. Das ist rezepturtechnisch oft sinnvoll, weil sich Textur und Stabilität so besser steuern lassen, verschiebt aber den optischen Eindruck der Liste.

Umgekehrt lässt sich ein Bestandteil optisch nach vorn holen, indem der Rest fein aufgeteilt wird. Beides ist zulässig und beides ändert nichts an der Rezeptur, sondern nur an ihrer Darstellung.

Praktische Folge: Positionen einzeln zu vergleichen führt in die Irre. Aussagekräftiger ist die Frage, welche Stoffgruppen in den ersten Zeilen vertreten sind, also ob eine Creme vor allem aus Wasser und Glycerin, aus Ölen und Wachsen oder aus Silikonen aufgebaut ist.

Wann ein Wirkstoff an Position zwanzig trotzdem zählt

Nicht jeder wirksame Bestandteil braucht Prozentwerte. Retinol wird üblicherweise in Zehntelprozenten eingesetzt, Salicylsäure in Bereichen um ein bis zwei Prozent, und bestimmte Peptide sind in noch kleineren Mengen üblich. Ein hinterer Platz ist bei diesen Stoffen normal und kein Mangel.

Anders liegt der Fall bei Bestandteilen, die eine Konzentration brauchen, um etwas zu bewirken: Glycerin, Urea, Niacinamide oder Panthenol stehen bei ernst gemeintem Einsatz weiter vorne. Tauchen sie erst nach dem Konservierungssystem auf, ist die Erwähnung auf der Vorderseite überwiegend Dekoration.

Diese Unterscheidung ist die nützlichste, die sich aus einer Liste ziehen lässt. Sie erfordert nur zu wissen, welche Stoffe in welcher Größenordnung üblich sind. Bei Retinoiden ist das im Beitrag zur Anwendung von Retinol beschrieben.

Frei von, ohne, mit: Angaben über Abwesenheit

Aussagen auf der Vorderseite unterliegen anderen Regeln als die Liste auf der Rückseite. Kosmetische Werbeaussagen müssen belegbar und dürfen nicht irreführend sein, und die Behörden gehen gegen Angaben vor, die einen Wettbewerbsnachteil für unbedenkliche Stoffe erzeugen.

Deshalb sind Hinweise wie ohne Parabene in den letzten Jahren seltener geworden: Sie unterstellen ein Risiko bei zugelassenen Konservierungsstoffen. Wo solche Formulierungen weiterhin stehen, sind sie eine Positionierung im Regal, keine Information über die Qualität der Rezeptur.

Ebenfalls wenig aussagekräftig sind Angaben wie dermatologisch getestet. Getestet beschreibt einen Vorgang, kein Ergebnis, und über Umfang und Ausgang des Tests sagt der Satz nichts. Für die Kaufentscheidung ist er damit ungefähr so nützlich wie die Farbe der Verpackung. Wie sich Nachhaltigkeitsversprechen davon unterscheiden, ordnet der Text über Clean Cosmetics ein.

Warum elf und achtunddreißig Euro dieselbe Basis haben können

Die beiden Cremes vom Anfang unterscheiden sich in der Liste oft nur in Details, und trotzdem ist der Preisunterschied nicht zwangsläufig unbegründet. Er steckt an Stellen, die auf der Rückseite nicht auftauchen: in der Qualität und Reinheit der Rohstoffe, in der Konzentration der teuren Bestandteile, in der Verpackung.

Ein Airless-Spender mit Pumpe kostet in der Herstellung ein Vielfaches eines Schraubtiegels und hält empfindliche Wirkstoffe länger stabil. Bei Retinoiden und Vitamin C ist das ein echter Faktor, bei einer schlichten Pflegecreme nicht.

Der Rest ist Kalkulation: Werbung, Vertriebsweg, Marge, Füllmenge. Wer vergleichen will, rechnet den Preis auf hundert Milliliter um, was bei Reisegrößen und bei Tiegeln mit dickem Boden regelmäßig unangenehme Ergebnisse liefert. Diese Rechnung dauert zehn Sekunden und sagt über den Kauf oft mehr aus als die halbe Zutatenliste.

Dreißig Sekunden im Laden: der Ablauf

Regal in einer Drogerie mit dicht gestellten Cremedosen und Tuben in Reihen
OKJaguar / CC BY-SA 4.0
  1. Die ersten fünf Positionen lesen und die Struktur bestimmen: wasserbasiert, ölbasiert oder silikonbetont.
  2. Nach einem Feuchthaltemittel in dieser Zone suchen, meist Glycerin.
  3. Die Ein-Prozent-Wegmarke suchen: Konservierungssystem, Xanthan Gum oder Citric Acid.
  4. Prüfen, ob der beworbene Wirkstoff davor oder danach steht.
  5. Bei empfindlicher Haut das Ende der Liste ansehen, dort stehen die deklarationspflichtigen Duftstoffe.
  6. Zum Schluss den offenen Tiegel prüfen, wenn die Packung lange im Bad stehen soll.

Mehr gibt die Rückseite nicht her, und das ist keine schlechte Nachricht. Sie beantwortet zuverlässig, was ein Produkt im Kern ist, und sie beantwortet nie, ob es zu einer bestimmten Haut passt. Diese zweite Frage klärt sich nur über vier Wochen Anwendung, und die Liste hilft dabei allenfalls, den Kreis der Kandidaten kleiner zu machen.

Häufige Fragen

Ist eine kurze Inhaltsstoffliste besser?

Sie ist übersichtlicher, was bei der Suche nach einem Auslöser hilft. Milder ist sie nicht automatisch, weil die Reizung von einzelnen Bestandteilen ausgeht und nicht von der Anzahl. Ein Produkt mit acht Positionen kann unverträglicher sein als eines mit dreißig.

Kann ich aus der Liste den pH-Wert ablesen?

Nein. Bestandteile wie Citric Acid oder Sodium Hydroxide deuten darauf hin, dass der pH-Wert eingestellt wurde, verraten aber nicht, auf welchen. Bei Säurepeelings und Vitamin-C-Seren geben manche Hersteller den Wert freiwillig an, verpflichtet sind sie dazu nicht.

Warum steht derselbe Rohstoff auf zwei Packungen unterschiedlich?

Meist handelt es sich um verwandte, aber nicht identische Varianten, etwa unterschiedliche Salze oder Ester desselben Stoffes. Manchmal unterscheidet sich auch der verwendete Pflanzenteil, also Blatt statt Samen. Der INCI-Name ist präziser, als er auf den ersten Blick wirkt.

Sagt die Liste etwas über Tierversuche aus?

Nein, dazu steht dort nichts. Für kosmetische Fertigprodukte und ihre Bestandteile gelten in der Union eigene Regeln, und private Siegel setzen zusätzlich eigene Maßstäbe an. Diese Angaben stehen, wenn überhaupt, als Symbol oder Text neben der Liste.

Warum fehlt die Liste bei manchen kleinen Packungen?

Sie fehlt nicht, sie steht woanders. Wenn eine Verpackung zu klein ist, dürfen die Angaben auf einem beigefügten Zettel, einem Anhänger oder einer Banderole stehen, und im Regal weist ein Symbol mit einer Hand am Buch darauf hin. Bei loser Ware im Handel muss die Information am Verkaufsort verfügbar sein.

Wie erkenne ich Silikone und Mineralöle?

Silikone enden meist auf -cone oder -siloxane, etwa Dimethicone oder Cyclopentasiloxane. Mineralölbestandteile erscheinen als Paraffinum Liquidum, Petrolatum oder Cera Microcristallina. Beide Gruppen sind gut untersucht und für viele Hauttypen unproblematisch, die Entscheidung dagegen ist eher eine Frage des Hautgefühls als der Sicherheit.