Deutschland als Vorreiter nachhaltiger Beauty
Deutschland hat sich in den letzten Jahren zum unangefochtenen Vorreiter nachhaltiger Beauty in Europa entwickelt. Kein anderes Land verbindet so konsequent ökologisches Bewusstsein mit technologischer Innovation in der Kosmetikbranche. Von den weltweit ersten Refill-Stationen in Drogerien über bahnbrechende waterless Beauty-Konzepte bis hin zu vollständig kreislauffähigen Verpackungen – die deutsche Beauty-Industrie zeigt, dass Nachhaltigkeit und Wirksamkeit sich nicht ausschließen müssen.
Im Jahr 2026 ist nachhaltige Beauty längst kein Nischentrend mehr, sondern die neue Norm. Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie achten 78 Prozent der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Kosmetikprodukten auf Nachhaltigkeitskriterien. Gleichzeitig wächst der Naturkosmetikmarkt in Deutschland jährlich um über 10 Prozent – deutlich schneller als der konventionelle Kosmetikmarkt. Doch was genau verbirgt sich hinter den Schlagworten Refill, Recycling und Zero Waste? Und wie können Sie als Verbraucherin oder Verbraucher echte Nachhaltigkeit von reinem Greenwashing unterscheiden?
Die Refill-Revolution: dm und Rossmann als Vorreiter
Eine der sichtbarsten Innovationen im Bereich nachhaltiger Beauty sind die Refill-Stationen, die dm und Rossmann in immer mehr Filialen einführen. Das Konzept ist einfach wie genial: Statt jedes Mal eine neue Plastikflasche zu kaufen, bringen Kundinnen und Kunden ihren leeren Behälter mit und füllen ihn an der Station wieder auf. Das spart Verpackung, reduziert Transportgewicht und senkt die Kosten für den Endverbraucher.
dm: Das Refill-Pilotprojekt
dm hat sein Refill-System zunächst in ausgewählten Filialen in Süddeutschland getestet und expandiert seitdem kontinuierlich. Die Stationen bieten eine Auswahl an Shampoos, Duschgelen, Handseife und Waschmitteln der Eigenmarken Balea und Denkmit zum Nachfüllen an. Der Preisvorteil für die Kundinnen und Kunden liegt bei rund 20 bis 30 Prozent gegenüber dem verpackten Produkt. Gleichzeitig werden pro Nachfüllung durchschnittlich 70 Prozent Plastik eingespart.
Das System funktioniert über einen Touchscreen, an dem das gewünschte Produkt und die Menge ausgewählt werden. Der Behälter wird auf eine Waage gestellt, und die Maschine füllt exakt die gewünschte Menge ab. Die Bezahlung erfolgt an der regulären Kasse. Insgesamt ist das System benutzerfreundlich gestaltet, um möglichst viele Menschen zum Umstieg zu bewegen.
Rossmann: Das Nachfüllkonzept
Rossmann geht einen etwas anderen Weg und setzt verstärkt auf Nachfüllbeutel (Refill Pouches). Diese enthalten die gleiche Produktmenge wie die Originalflasche, verwenden aber bis zu 80 Prozent weniger Plastik. Die Nachfüllbeutel sind für viele Produkte der Eigenmarke Isana erhältlich und kosten in der Regel 10 bis 20 Prozent weniger als das Originalprodukt. Zusätzlich testet Rossmann in einigen Filialen ebenfalls stationäre Refill-Systeme, vor allem für Reinigungsprodukte.
Beide Drogerieketten investieren massiv in die Infrastruktur für Nachfüllsysteme. Die Vision: Bis 2028 sollen in allen Filialen deutschlandweit Refill-Stationen verfügbar sein. Ein ambitioniertes Ziel, das die Drogerielandschaft nachhaltig verändern wird.
Recyclable Packaging: Der Weg zur Kreislaufwirtschaft
Verpackung ist eines der größten Nachhaltigkeitsprobleme der Kosmetikindustrie. Weltweit werden jährlich über 120 Milliarden Einheiten Kosmetikverpackungen produziert, von denen nur ein Bruchteil tatsächlich recycelt wird. Deutschland geht hier mit gutem Beispiel voran und hat einige der strengsten Verpackungsgesetze weltweit.
Das deutsche Verpackungsgesetz (VerpackG) verpflichtet Hersteller, sich an einem dualen Entsorgungssystem zu beteiligen und Recyclingquoten einzuhalten. Für Kunststoffverpackungen liegt die Recyclingquote bei 63 Prozent – deutlich höher als in den meisten anderen Ländern. Doch die Beauty-Industrie steht vor besonderen Herausforderungen: Pumpmechanismen, Mischverpackungen und kleine Verpackungsgrößen erschweren das Recycling erheblich.
Mono-Material-Verpackungen
Der wichtigste Trend in der nachhaltigen Verpackung ist der Übergang zu Mono-Material-Verpackungen. Diese bestehen aus nur einem einzigen Material (z.B. reines HDPE oder PET), was das Recycling erheblich vereinfacht. Gemischte Verpackungen – etwa eine Plastikflasche mit Aluminium-Pumpe und Papier-Etikett – sind dagegen kaum recycelbar.
Deutsche Marken wie Stop the Water While Using Me! aus Hamburg setzen konsequent auf Mono-Material und haben ihre gesamte Produktlinie in recycelbarem Aluminium umgestellt. Lavera verwendet für viele Produkte bereits Verpackungen aus 100 Prozent recyceltem Plastik (PCR – Post Consumer Recyclat) und zeigt, dass hochwertige Kosmetik und recycelte Verpackungen perfekt zusammenpassen.
Innovative Verpackungsmaterialien
Deutsche Startups und Forschungseinrichtungen entwickeln bahnbrechende Alternativen zu konventionellem Plastik. Papacks, ein Unternehmen aus Köln, produziert Kosmetikverpackungen aus Grasfasern und anderen pflanzlichen Rohstoffen, die vollständig kompostierbar sind. Die Fraunhofer-Gesellschaft forscht an biobasierten Kunststoffen aus Algen und landwirtschaftlichen Abfällen, die in der Kosmetikverpackung eingesetzt werden können.
Besonders vielversprechend sind auch essbare Verpackungen und lösliche Kapseln. Die Idee: Das Verpackungsmaterial löst sich bei Kontakt mit Wasser auf oder kann bedenkenlos kompostiert werden. Für feste Kosmetikprodukte wie Shampoo-Bars oder feste Bodylotion existieren bereits Verpackungen aus gepresstem Seegras oder kompostierbarer Zellulose.
Waterless Beauty: Wasser sparen beginnt im Bad
Ein Aspekt nachhaltiger Beauty, der oft übersehen wird, ist der enorme Wasserverbrauch der Kosmetikindustrie. Herkömmliche Produkte bestehen zu 60 bis 95 Prozent aus Wasser – man kauft also im Grunde hauptsächlich Wasser in einer Plastikflasche und bezahlt dafür den Preis eines Pflegeprodukts. Waterless Beauty, auch als wasserlose Kosmetik bekannt, setzt genau hier an.
Feste Shampoos, Conditioner-Bars, Reinigungspulver und konzentrierte Seren kommen ohne oder mit minimaler Wasserzugabe aus. Die Vorteile sind vielfältig: Die Produkte sind konzentrierter und ergiebiger, sie benötigen weniger Verpackung, sie sind leichter (weniger Transportemissionen) und sie halten länger, da Wasser in Produkten das Wachstum von Bakterien und Schimmel fördert.
Solid Skincare: Feste Hautpflege im Trend
Die feste Hautpflege hat in den letzten Jahren einen enormen Qualitätssprung gemacht. Waren feste Shampoos anfangs oft kratzend und austrocknend, bieten moderne Formulierungen die gleiche Pflegewirkung wie ihre flüssigen Pendants – manchmal sogar eine bessere.
Foamie, ein deutsches Unternehmen, hat sich auf feste Pflegeprodukte spezialisiert und bietet mittlerweile ein umfangreiches Sortiment von Shampoo-Bars über feste Duschpflege bis hin zu festen Gesichtsreinigern. Alle Produkte sind in recycelbaren Kartons verpackt und kommen ohne Plastik aus. Die Qualität hat auch Skeptiker überzeugt, und Foamie-Produkte sind heute bei dm und Rossmann Bestseller.
Nature Box (eine Marke von Henkel) bietet feste Shampoos und Spülungen mit zertifizierten nachhaltigen Inhaltsstoffen an. Die Verpackung besteht aus FSC-zertifiziertem Papier, und die Formulierungen sind vegan und mikroplastikfrei.
Lush, obwohl ein britisches Unternehmen, hat in Deutschland eine riesige Fangemeinde und war Pionier der festen Kosmetik. Die „Naked“-Linie, die komplett ohne Verpackung verkauft wird, zeigt, wie radikal Zero Waste in der Beauty-Industrie umgesetzt werden kann.
Carbon-Neutral Brands: Klimaneutrale Schönheit
Immer mehr deutsche Beauty-Marken verpflichten sich zur Klimaneutralität. Das bedeutet, dass sie ihre gesamten CO2-Emissionen – von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zum Transport – bilanzieren und durch Einsparungen und Kompensation auf netto null reduzieren.
Weleda hat sich das Ziel gesetzt, bis 2025 an allen Standorten klimaneutral zu produzieren. Das Unternehmen betreibt bereits eigene Solaranlagen, nutzt Biogas für die Produktion und hat seine Transportwege durch lokale Beschaffung drastisch reduziert. Der verbleibende CO2-Ausstoß wird durch zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensiert.
Dr. Hauschka / WALA geht noch einen Schritt weiter und betreibt in Bad Boll ein fast autarkes Produktionsgelände. Eigene Gärten im biodynamischen Anbau, Regenwassernutzung, ein Blockheizkraftwerk und eine ausgeklügelte Abfallwirtschaft machen das Unternehmen zu einem Vorbild für nachhaltige Produktion in der Kosmetikindustrie.
Lavera aus Hannover hat 2023 die Klimaneutralität für sein gesamtes Produktsortiment erreicht und nutzt für die Verpackung ausschließlich recycelte und recycelbare Materialien. Die Firmenzentrale wird zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben.
Greenwashing erkennen: Ein Leitfaden für kritische Verbraucher
Wo Nachhaltigkeit zum Verkaufsargument wird, lauert auch Greenwashing – die Praxis, Produkte grüner darzustellen, als sie tatsächlich sind. Gerade in der Beauty-Industrie ist Greenwashing weit verbreitet. Hier sind die wichtigsten Warnsignale und wie Sie sie erkennen:
Vage Begriffe ohne Zertifizierung: „Natürlich“, „grün“, „eco-friendly“ oder „clean“ sind keine geschützten Begriffe und können von jedem Hersteller verwendet werden. Achten Sie stattdessen auf anerkannte Zertifizierungen.
Grüne Verpackung ohne grünen Inhalt: Eine Flasche aus Recyclingplastik macht ein Produkt nicht nachhaltig, wenn der Inhalt problematische Inhaltsstoffe enthält. Nachhaltigkeit muss ganzheitlich betrachtet werden.
Einzelne „Hero“-Inhaltsstoffe: Ein Produkt, das einen Bio-Inhaltsstoff prominent bewirbt, aber zu 95 Prozent aus konventionellen Zutaten besteht, ist nicht natürlich. Prüfen Sie die gesamte INCI-Liste.
Kompensation statt Reduktion: Echte Nachhaltigkeit beginnt mit der Reduktion von Emissionen, nicht mit deren Kompensation. Unternehmen, die ausschließlich auf CO2-Zertifikate setzen, ohne ihre Prozesse zu ändern, betreiben Greenwashing.
Zertifizierungen: Ihr Kompass im Nachhaltigkeits-Dschungel
Zertifizierungen sind das zuverlässigste Werkzeug, um echte Nachhaltigkeit von Greenwashing zu unterscheiden. Hier sind die wichtigsten Siegel und was sie bedeuten:
BDIH (Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen)
Das BDIH-Siegel „Kontrollierte Naturkosmetik“ gehört zu den ältesten und strengsten Naturkosmetikzertifizierungen weltweit. Es verbietet synthetische Farb- und Duftstoffe, Silikone, Parabene und Erdölprodukte. Tierversuche sind ebenfalls ausgeschlossen. Das BDIH-Siegel wird heute unter dem COSMOS-Dach vergeben, behält aber seine hohen deutschen Standards bei.
NATRUE
NATRUE ist ein internationales Siegel mit Sitz in Brüssel, das maßgeblich von deutschen Unternehmen mitentwickelt wurde. Es definiert drei Qualitätsstufen: Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bioanteil und Biokosmetik. Die Anforderungen sind streng und umfassen nicht nur die Inhaltsstoffe, sondern auch die Verarbeitungsprozesse. Besonders wertvoll: NATRUE lässt sich nicht kaufen – es gibt keine Lizenzgebühren, was die Unabhängigkeit der Zertifizierung sicherstellt.
COSMOS (COSMetic Organic Standard)
COSMOS vereint die wichtigsten europäischen Naturkosmetikstandards unter einem Dach, darunter BDIH (Deutschland), Ecocert (Frankreich), ICEA (Italien) und Soil Association (Großbritannien). Es gibt zwei Stufen: COSMOS NATURAL und COSMOS ORGANIC. Letzteres erfordert, dass mindestens 20 Prozent der Gesamtformulierung (bzw. 95 Prozent der pflanzlichen Inhaltsstoffe) aus biologischem Anbau stammen.
Ecocert
Ecocert ist die international bekannteste Zertifizierungsstelle für Naturkosmetik und sitzt in Frankreich. In Deutschland ist Ecocert weit verbreitet und garantiert, dass mindestens 95 Prozent der pflanzlichen Inhaltsstoffe und mindestens 10 Prozent der Gesamtinhaltsstoffe aus biologischem Anbau stammen. Synthetische Duftstoffe, Silikone und Parabene sind verboten.
Der Blaue Engel
Der Blaue Engel, das älteste Umweltzeichen der Welt, wird vom Umweltbundesamt vergeben und zeichnet besonders umweltfreundliche Produkte aus. Im Kosmetikbereich berücksichtigt er vor allem die Verpackung, die Umweltverträglichkeit der Inhaltsstoffe und den Ressourcenverbrauch in der Produktion.
Praktische Tipps für Ihren nachhaltigen Beauty-Alltag
Nachhaltigkeit in der Beauty-Routine muss nicht kompliziert oder teuer sein. Hier sind zehn praktische Tipps, die Sie sofort umsetzen können:
1. Produkte aufbrauchen: Das nachhaltigste Produkt ist das, das Sie bereits besitzen. Verwenden Sie Ihre aktuellen Produkte vollständig, bevor Sie neue kaufen – auch wenn Sie auf natürlichere Alternativen umsteigen möchten.
2. Weniger ist mehr: Reduzieren Sie Ihre Routine auf das Wesentliche. Drei bis vier gut gewählte Produkte sind besser für Haut und Umwelt als zehn mittelmäßige.
3. Nachfülloptionen nutzen: Wählen Sie bei dm und Rossmann bevorzugt Produkte mit Nachfüllbeuteln oder besuchen Sie die Refill-Stationen. Die Umwelt und Ihr Geldbeutel profitieren gleichermaßen.
4. Feste Alternativen testen: Ersetzen Sie ein flüssiges Produkt nach dem anderen durch eine feste Alternative. Beginnen Sie mit Shampoo-Bars, die mittlerweile eine hervorragende Qualität erreicht haben.
5. Auf Zertifizierungen achten: BDIH, NATRUE, COSMOS und Ecocert sind Ihre verlässlichsten Wegweiser zu wirklich nachhaltigen Produkten.
6. Verpackung prüfen: Bevorzugen Sie Glasverpackungen (endlos recycelbar), Aluminium oder Mono-Material-Kunststoffe. Vermeiden Sie Mischverpackungen und unnötige Umverpackungen.
7. Regional kaufen: Deutsche Marken haben in der Regel kürzere Transportwege und unterliegen strengeren Umweltauflagen als importierte Produkte. Unterstützen Sie lokale Hersteller.
8. Waschlappen statt Einwegpads: Ersetzen Sie Wattepads durch waschbare Mikrofaser- oder Baumwollpads. Eine einmalige Investition von 10 bis 15 Euro ersetzt hunderte Einwegpads pro Jahr.
9. Wasser sparen: Drehen Sie das Wasser ab, während Sie sich einschäumen oder die Zähne putzen. Kurze Duschen statt langer Bäder sparen enorme Mengen Wasser und Energie.
10. Informiert bleiben: Apps wie CodeCheck oder ToxFox helfen, Inhaltsstoffe zu überprüfen und nachhaltige Alternativen zu finden. Nutzen Sie diese Tools beim Einkauf.
Die Zukunft: Circular Beauty und Beyond
Die nächste Stufe nachhaltiger Beauty ist die vollständige Kreislaufwirtschaft – Circular Beauty. Das Konzept geht über Recycling hinaus und strebt einen geschlossenen Kreislauf an, in dem kein Abfall mehr entsteht. Jede Verpackung wird entweder wiederverwendet, recycelt oder biologisch abgebaut. Jeder Inhaltsstoff wird nachhaltig gewonnen und ist biologisch abbaubar.
Deutsche Unternehmen sind bei dieser Entwicklung federführend. BASF, der weltweit größte Chemiekonzern mit Sitz in Ludwigshafen, investiert Milliarden in die Entwicklung nachhaltiger Kosmetikrohstoffe. Das Unternehmen hat bereits biobasierte Emulgatoren, Tenside und Konservierungsmittel entwickelt, die konventionelle petrochemische Inhaltsstoffe ersetzen können.
Auch die Biotechnologie spielt eine zunehmende Rolle. Deutsche Startups wie Evonik und Symrise entwickeln Wirkstoffe und Duftstoffe durch Fermentation – ein Prozess, der deutlich weniger Ressourcen verbraucht als konventioneller Anbau oder chemische Synthese. Rhamnolipide, biosynthetisches Squalan und fermentierte Hyaluronsäure sind nur einige Beispiele für Inhaltsstoffe, die durch Biotechnologie nachhaltiger produziert werden können.
Fazit: Nachhaltigkeit ist die neue Qualität
Nachhaltige Beauty ist im Jahr 2026 keine Einschränkung mehr, sondern ein Qualitätsmerkmal. Die besten deutschen Marken beweisen täglich, dass ökologische Verantwortung und kosmetische Exzellenz sich nicht nur vereinbaren lassen, sondern sich gegenseitig verstärken. Die Technologien sind vorhanden, die Infrastruktur wächst, und das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher ist so hoch wie nie zuvor.
Deutschland ist dabei keine Insel, sondern ein Katalysator für globalen Wandel. Die hier entwickelten Standards, Technologien und Geschäftsmodelle werden die internationale Beauty-Industrie in den kommenden Jahren prägen. Denn eines ist klar: Die Zukunft der Schönheit ist nachhaltig – oder sie findet nicht statt. Jede einzelne Kaufentscheidung ist ein Statement. Machen Sie es zu einem nachhaltigen.
